Marktinformation Schweiz 2026 Aktuell · DIEKLIMAWELT AG

Umfrage: Zwei Drittel der Schweizer wollen mehr Klimaanlagen

Nach einem weiteren heissen Sommer zeigt eine aktuelle Umfrage: Die Zurückhaltung gegenüber Klimaanlagen in der Schweiz schwindet spürbar. Was die Zahlen konkret zeigen, wo der grösste Handlungsbedarf liegt – und was das für Ihre eigene Planung bedeutet.

Kurz beantwortet

67 % der Schweizer Bevölkerung befürworten laut einer aktuellen Umfrage den vermehrten Einbau von Klimaanlagen – obwohl aktuell erst rund jeder zehnte Haushalt eine besitzt. Eine staatliche Förderung lehnt die Mehrheit ab, dafür wünschen sich 69 % eine Lockerung der Baubewilligungspflicht für Split-Geräte.

Klimaanlage Schweiz Trend 2026 – Split-Klimaanlage im Wohnzimmer, DIEKLIMAWELT AG

Die Nachfrage nach Klimaanlagen in Schweizer Haushalten wächst spürbar

Die Umfrage im Überblick – die wichtigsten Zahlen

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Leewas hat im Auftrag von 20 Minuten und Tamedia nach dem Hitzesommer 2026 eine repräsentative Umfrage zur Stimmung rund um Klimaanlagen in der Schweiz durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen einen klaren Stimmungswandel:

67 %
befürworten mehr Klimaanlagen in Privathaushalten
~10 %
der Haushalte besitzen aktuell eine Klimaanlage
69 %
wünschen sich gelockerte Bewilligungsvorschriften
91 %
befürworten Klimaanlagen in Schulen, Heimen, Spitälern
67 %
lehnen eine staatliche Förderung ab
80 % vs. 63 %
Zustimmung bei hohem vs. tiefem Einkommen

Bemerkenswert ist auch ein Unterschied zwischen den Geschlechtern: Männer befürworten den Einbau von Klimaanlagen etwas stärker als Frauen – obwohl Frauen gemäss der Umfrage gesundheitlich stärker unter Hitzeperioden leiden. Die Zustimmung steigt zudem mit dem Einkommen deutlich an.

FrageZustimmung
Mehr Klimaanlagen in Privathaushalten befürworten67 %
Aktueller Haushalts-Anteil mit Klimaanlage~10 %
Lockerung der Baubewilligungspflicht wünschen69 %
Klimaanlagen in Schulen/Heimen/Spitälern befürworten91 %
Staatliche Förderung ablehnen67 %
Zustimmung bei Einkommen > CHF 16.000/Monat80 %
Zustimmung bei Einkommen < CHF 4.000/Monat63 %
Männer, die mehr Klimaanlagen befürworten71 %
Frauen, die mehr Klimaanlagen befürworten63 %

Quelle: Leewas-Umfrage im Auftrag von 20 Minuten und Tamedia, August 2026.

Warum bisher so wenige Haushalte eine Klimaanlage haben

Dass trotz hoher Zustimmung erst ein Bruchteil der Schweizer Haushalte klimatisiert ist, hat mehrere Gründe. Neben baulichen Fragen spielt laut Fachleuten auch eine kulturelle Komponente eine Rolle: Heizen im Winter gilt hierzulande traditionell als selbstverständliches Grundbedürfnis, während Kühlen im Sommer lange eher als Komfort- oder gar Luxusoption wahrgenommen wurde.

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Ein sich wandelndes Bild Mit häufigeren und intensiveren Hitzeperioden verschiebt sich diese Wahrnehmung spürbar. Was vor einigen Jahren noch als Sonderwunsch galt, wird zunehmend als sinnvolle Investition in Gesundheit, Schlafqualität und Wohnkomfort verstanden.

Baubewilligung – der grösste Wunsch nach Erleichterung

Für den Einbau eines Split-Geräts ist in vielen Kantonen aktuell eine Baubewilligung erforderlich – insbesondere für die sichtbare Ausseneinheit. Genau hier zeigt die Umfrage den grössten Handlungsbedarf: Eine deutliche Mehrheit wünscht sich gelockerte Vorschriften.

Was das für Ihre Planung bedeutet

  • Die Bewilligungspflicht besteht aktuell weiterhin und sollte von Anfang an eingeplant werden
  • Je nach Kanton und Gemeinde unterscheiden sich Verfahren und Fristen
  • Eine professionelle Vorabklärung verhindert spätere Verzögerungen
  • DIEKLIMAWELT übernimmt das gesamte Bewilligungsverfahren inklusive Behördenkommunikation

Mehr zum Ablauf und den kantonalen Besonderheiten: Klimaanlage zuhause – Systeme, Planung & Bewilligung →

Klimaanlagen ohne staatliche Förderung – privat finanziert

Ein auf den ersten Blick überraschendes Ergebnis: Obwohl eine klare Mehrheit mehr Klimaanlagen befürwortet, lehnt eine ähnlich klare Mehrheit eine staatliche Förderung für private Anlagen ab. Der Schweizer Markt für private Klimatisierung bleibt damit weitgehend eigenfinanziert.

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Eine Ausnahme gibt es dennoch Wird eine Klimaanlage als Luft-Luft-Wärmepumpe auch zum Heizen genutzt, können in vielen Kantonen bestehende Förderprogramme für den Ersatz fossiler Heizungen greifen. DIEKLIMAWELT prüft das für jedes Projekt kostenlos.

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Was das für Ihre eigene Planung bedeutet

Steigende Nachfrage bedeutet in der Praxis oft auch: längere Wartezeiten in der Hochsaison. Wer eine Klimaanlage plant, fährt gut damit, frühzeitig – idealerweise im Frühjahr oder Herbst statt erst während einer akuten Hitzewelle – eine Beratung einzuholen.

Klimaanlage Ausseneinheit Einfamilienhaus – frühzeitige Planung lohnt sich, DIEKLIMAWELT AG

Wer frühzeitig plant, profitiert von kürzeren Wartezeiten und mehr Terminflexibilität

Was die Umfrage für die Ostschweiz und Bodenseeregion bedeutet

  • DIEKLIMAWELT ist bereits heute im Kernservicegebiet Thurgau, Zürich, St. Gallen und Schaffhausen tätig – die steigende Nachfrage trifft auf ein etabliertes Angebot
  • Die Bodenseeregion erlebt durch die Nähe zum Wasser tendenziell hohe Luftfeuchtigkeit in Hitzeperioden – ein zusätzlicher Grund für steigendes Interesse
  • Die von der Umfrage angesprochene Bewilligungsfrage bleibt vorerst kantonal geregelt – eine frühzeitige, professionelle Abklärung bleibt daher weiterhin sinnvoll

Was kostet eine Klimaanlage für Ihr Zuhause konkret?

Eine ausführliche Kostenübersicht mit Beispielrechnungen finden Sie in unserem Ratgeber für Einfamilienhäuser. → Klimaanlage Einfamilienhaus Kosten
Quelle: Die zitierten Umfragedaten stammen aus einer Erhebung des Marktforschungsinstituts Leewas im Auftrag von 20 Minuten und Tamedia (August 2026). Den vollständigen Original-Artikel finden Sie hier: 20 Minuten – Schweizer wollen mehr Klimaanlagen und Hitzefrei.

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Häufige Fragen – Klimaanlagen-Trend Schweiz

Laut einer aktuellen Umfrage verfügt derzeit erst rund jeder zehnte Haushalt in der Schweiz über eine Klimaanlage. Gleichzeitig befürworten zwei von drei Befragten einen vermehrten Einbau – die Nachfrage dürfte in den kommenden Jahren also deutlich steigen.
Nein, in der Regel nicht für die reine Kühlfunktion. Eine Mehrheit der Bevölkerung lehnt eine staatliche Förderung privater Klimaanlagen laut aktueller Umfrage sogar ausdrücklich ab. Wird eine Klimaanlage jedoch als Luft-Luft-Wärmepumpe zum Heizen genutzt, können kantonale Förderprogramme greifen – DIEKLIMAWELT prüft das kostenlos.
In vielen Kantonen ja, insbesondere für die sichtbare Ausseneinheit eines Split-Geräts. Eine Mehrheit der Bevölkerung wünscht sich hier laut Umfrage eine Lockerung der Vorschriften. DIEKLIMAWELT klärt die Bewilligungspflicht für Ihren Standort kostenlos ab und übernimmt bei Bedarf das gesamte Verfahren.
Neben baulichen und bewilligungsrechtlichen Hürden spielt laut Fachleuten auch eine kulturelle Komponente eine Rolle: Heizen im Winter gilt als selbstverständliches Grundbedürfnis, während Kühlen im Sommer historisch eher als Komfortoption wahrgenommen wurde. Diese Einstellung verändert sich mit zunehmend heissen Sommern spürbar.
Angesichts steigender Nachfrage und tendenziell zunehmender Hitzesommer ist eine frühzeitige Planung sinnvoll – auch um längeren Wartezeiten in der Hochsaison zuvorzukommen. DIEKLIMAWELT berät kostenlos und erstellt eine individuelle, transparente Offerte.
Die Umfrage zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen Einkommen und Zustimmung: 80 % bei Einkommen über CHF 16.000 pro Monat gegenüber 63 % bei Einkommen unter CHF 4.000. Das dürfte vor allem an der Investitionshöhe liegen – eine Klimaanlage bleibt trotz sinkender Kosten eine spürbare Anschaffung.
Laut Umfrage befürworten 91 % der Befragten eine flächendeckende Ausstattung von Schulen, Altersheimen und Spitälern mit Klimaanlagen – deutlich mehr als bei privaten Haushalten. Gerade in Einrichtungen mit vulnerablen Personengruppen wird der Handlungsbedarf besonders hoch eingeschätzt.